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Die Liebenden vom Place d'Arezzo

 

Ein freizügiger Roman über die Liebe, so wie sie uns im Gestöber des Lebens begegnet.

Ein anonymer Liebesbrief bringt Unruhe in das elegante Brüsseler Viertel rund um den Place d’Arezzo. Alle haben ihn erhalten: Der Banker, der seiner Familie verheimlicht, dass er sich von anderen Männern angezogen fühlt. Der hochrangige Politiker, der notorisch jede halbwegs attraktive Frau anmacht. Die sexsüchtige Diane, die sich mit Unbekannten zu sadomasochistischen Sitzungen trifft und einmal, gut geknebelt und verpackt, von ihrem Liebhaber zurückgelassen wird, um Stunden später von ihrem Ehemann erlöst zu werden. Aber es gibt auch die verschrobene alternde Dame, die ein telepathisches Verhältnis zu ihrem Papagei unterhält, oder die glücklich Liebenden, die einander bereits gefunden haben, oder - schöner noch - sich im Laufe des Romans finden.
Und allen gibt dieser Liebesbrief - Absender unbekannt - Rätsel auf. Ein jeder fühlt sich angesprochen auf seine Weise. Doch wer verbirgt sich hinter diesen scheinbar so unschuldigen Zeilen?

Odysseus aus Bagdad

 

»Mein Name ist Saad Saad, das bedeutet auf Arabisch Hoffnung Hoffnung und auf Englisch Traurig Traurig.«

Saad möchte Bagdad hinter sich lassen, das Chaos der Stadt, die Armut seiner Familie. Er will nach Europa, frei sein, eine Zukunft haben. Aber wie überwindet man Grenzen, ohne einen Dinar in der Tasche? Wie trotzt ein moderner Odysseus den Stürmen, überlebt Schiffbrüche, entkommt den Drogenhändlern, dem Gesang der Sirenen, dem Gefängniswächter und einäugigen Zyklopen?
Eric-Emmanuel Schmitt erzählt eine höchst aktuelle Geschichte als Heldenepos unserer Zeit: gewalttätig, komisch, tragisch.

Ein Buch, das unsere Humanität befragt.

La mujer del espejo

 

Anne lebt zur Zeit der Renaissance in Brügge, Hanna zu Beginn des Jahrhunderts im kaiserlichen Wien und Anny Lee zur heutigen Zeit in Los Angeles. Drei Schicksale, drei einzigartige Abenteuer, drei Frauen, die sich unglaublich nahe sind, so sehr ähneln sie sich in ihrem Gefühl, anders zu sein, und in ihrem Willen, dem Bild von sich selbst zu entfliehen, das ihnen der Spiegel ihrer Zeit entgegenwirft. Sie verspüren keinerlei Neigung in sich, dem zu entsprechen, was die Gesellschaft, ihre Umgebung, die Männer an ihrer Statt für sie entschieden haben: Die Flämin Anne fühlt sich zur Mystik und zur Gemeinschaft der Beginen hingezogen; Hanna, eine der ersten Patientinnen eines Freudschülers, durchbricht sämtliche gesellschaftliche und moralische Vorstellungen ihrer Zeit; Anny, der aufgrund ihres Talents eine glänzende Karriere als Schauspielerin bevorsteht, ist dabei, gegen das System Hollywood zu revoltieren. Welche der drei gleichermaßen unangepaßten Frauen, die sich nichts vorschreiben lassen, wird ihre Wahrheit und ihre Freiheit finden – und zu welchem Preis?